Der Moringa Baum ist weltweit unter verschiedenen Namen bekannt, wovon manche Namen bezeichnend für seine überlieferten Wirkungen stehen.

Moringa ist ein Geschenk der Natur, für die Menschheit und auch für die Tierwelt. Er bietet ein einzigartig umfassendes Nährstoffspektrum, wie bisher keine andere Pflanze auf der Erde.

In der regional traditionellen Volksmedizin wurde das Wissen um Moringa weitergegeben. Darauf wurden auch Entwicklungshelfer aufmerksam, die dazu beigetrugen, dass sich das Wissen um Moringa weiter verbreitet hat.

Vor allem den Forschungen von Prof. Dr. Klaus Becker, der Universität Hohenheim, und den Untersuchungen von Lowell J. Fuglie vom Church World Service aus dem Senegal, ist zu verdanken, dass die Einzelbestandteile von Moringa wissenschaftlich untersucht wurden und dass Moringa immer bekannter wurde. Auch dank Prof. Dr. Becker sind die Geschichten über Moringa nicht mehr nur legendär, sondern wissenschaftlich belegt.

Den neuesten Forschungen nach, kann Moringa ernähren, nähren, vorbeugen, helfen, regulieren, schützen und reparieren, weil sämtliche Teile des Baumes, ein optimales Nährstoffspektrum, in synergistischer Zusammensetzung, mit hoher Bioverfügbarkeit bieten.

Das bedeutet, dass wichtige Einzelstoffe in Moringa von Natur aus richtig zusammengefügt sind und sich gegenseitig in ihrer Funktion unterstützen – es könnte für uns die optimale Nahrung bzw. Nahrungsergänzung sein, die nicht erst zusammengemischt (oder zusammengekauft) werden muss- ein Vorteil gegenüber synthetisch hergestellten Nahrungsergänzungen, in Pillen-, Kapsel-, oder Konzentrat-Form.

Moringa kann nicht nur die Überlebenschancen der Menschen verbessern, die in den traditionellen Anbaugebieten leben, sondern kann Menschen weltweit beim Erhalt der Gesundheit sehr dienlich sein, vor allem Menschen, die sich nicht optimal ernähren können.

Wie wir wissen, enthält Soja viel Protein, Orangen viel Vitamin C, Karotten viel Vitamin A und Milch enthält Kalzium.

100 Gramm Moringa oleifera-Blätter enthalten ca. 4-mal mehr Vitamin A wie Möhren, 7-mal mehr Vitamin C als Orangen, 4-mal mehr Kalzium als Milch, genauso viel Eiweiß wie Eier, 3-mal mehr Kalium als Bananen und doppelt so viel Proteine wie Soja.

In den Blättern sind 18 der 20 Aminosäuren nachzuweisen. 11 davon sind für den Menschen essentiell (lebensnotwendig). Sind sie nicht Bestandteil der Nahrung, könnte unser Organismus auf Dauer nicht überleben.

Die in Moringa enthaltenen Ballaststoffe, Enzyme, Fettsäuren, Mineralien, Proteine, Phytamine und Vitamine sind von Natur aus ideal kombiniert und könnten so unsere tägliche Nahrungsaufnahme sinnvoll ergänzen.

„In den vergangenen 15 Jahren wurde intensiv an Moringa geforscht. Die neuen Erkenntnisse förderten zutage, dass Moringa einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der Gesundheit, nicht nur in den weniger entwickelten Ländern, sondern auch bei uns leisten kann und wird. Besonders wichtig ist der Beitrag als Nahrungsergänzung für alle Altersgruppen. In den warmen Ländern hat der ernährungsphysiologische Wert in der Baby- und Kleinkindernährung Furore gemacht.“

Prof. Dr. Klaus Becker – Universität Hohenheim im August 2009

Moringa ist in vielen Ländern schon heute die wichtigste Nahrungs- und Energiequelle für Mensch, Tier und Pflanze. In den ärmsten Regionen werden Moringabäume bei medizinischen Stationen angepflanzt und die Blätter und Früchte (als frisches Gemüse oder getrocknet als Pulver) werden an schwangere und stillende Frauen, sowie an Babys und Kinder verabreicht.

Moringa im Alpenparlament

Doch nicht nur in Afrika sind die Menschen unterernährt, auch im Westen wird Moringa eine der wichtigsten Nahrungsquellen für Vitamine, Mineralstoffe, Proteine, usw. werden. In Amerika hat man schon lange die Vorteile von Moringa entdeckt und Moringapulver hat als Nahrungsergänzung im Gesundheits- und Wellnessbereich schon lange den Status von Vitaminpräparaten übertroffen.

„Der Verkauf aller Formen von Vitaminen und Mineralien für die Verbesserung der Gesundheit ist ein grosses Geschäft. Wenn sie ein Unternehmen haben, das hunderte von unterschiedlichen Vitalstoffpräparaten verkauft, warum sollten sie ein Produkt verkaufen, das in der Lage ist, alle anderen zu ersetzen?“

Prof. Louis M. De Bruin PhD, Internationalresearch – Moringa Tree Of Life

Auch für Vegetarier ist Moringa eine sehr wichtige Eiweißquelle geworden. Weltweit wird Moringa angepflanzt und genutzt als:

  • Nahrungsmittel: Als Hauptnahrung und als Nahrungsergänzung (Blätter, Früchte (Schoten), Blüten, Samen, Moringa Öl, Moringa Blattpulver). Sprösslinge schmecken nach Meerrettich und die Früchte wie Spargel.
  • Medizin: Blätter, Blüten, Früchte, Samen, Zweige, Rinde, Wurzel, Samen-Öl, Pulver von den Blättern.
  • Tierfutter: Nutztiere die Moringa als Zusatzfutter (2 kg täglich) bekommen, nehmen deutlich an Gewicht zu (bis zu 32%) und Kühe geben bis zu 43 % mehr Milch. Kann auch an Haustiere verfüttert werden.
  • Bienenzucht: Der Moringabaum blüht bis zu 8 Monate im Jahr und die Blüten geben einen herrlichen Honig.
  • Als alternative Energiequelle und Emissionsschutz: Moringa wächst im tropischen Klima bis zu 30 cm im Monat. Ein Hektar Moringa liefert bis zu 700 Tonnen Biomasse pro Jahr. Das Moringaöl, das aus den Samen gewonnen wird, ist eines der besten Öle zur Verwendung als Biodiesel.
  • Pflanzendünger/Nahrung: Pflanzen, die mit Moringalösung bespritzt werden (25ml pro Pflanze), geben eine Ertragssteigerung von 20 bis 35 %. Die Pflanzen und Früchte sind stärker und resistenter gegen viele Krankheiten und Mikroorganismen. Auch für Garten- und Zimmerpflanzen geeignet.

Informationsquelle: Sanleaf Europe GmbH, www.sanleaf-europe.com

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MORINGA – der Wunderbaum

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