Zeolith – der Meister der Entgiftung

Was ist der wichtigste Bestandteil des Zeoliths und wie wirkt er?

Das netzartige Kristallgitter des Zeoliths besteht aus Silicium (SiO4) und Aluminium (AlO4). Idealerweise im Verhältnis von circa 6:1.

Nein, keine Sorge, das Aluminium löst sich im Körper nicht aus dem Kristallgitter. Das Kristallgitter ist gegen zahlreiche äußere Einflüsse immun – so auch gegen die Magensäure und andere Verdauungssäfte. Sie müssen also nicht befürchten, nach der Einnahme von Zeolith nun an einer Aluminiumbelastung zu leiden

Die wichtigste Komponente des Zeolith Klinoptilolith stellt das in unserem Nahrungsmittel nur noch sehr dürftig vorkommende Spurenelement Silizium (SiO2) dar. Mineralisches Silizium (z.B. im Klinopti­lolith), bekannt als Kieselsäure, wird in zu etwa 1-2 Prozent in kolloidaler Form über den Darm aufge­nommen und verstoffwechselt. 5 g Klinoptilolith liefern dem Körper 30 bis 60 mg verfügbares Silizium und decken damit den geschätzten Tagesbedarf von 20-30 mg vollauf.

 

Der Körper braucht das lebens­wichtigen Mikromineral Silizium

  • es baut die Zellmembran auf und stabilisiert sie
  • aktiviert den Zellaufbau und den Zellstoffwechsel
  • erhält die elektrische Leitfähigkeit der Zellmembran
  • hält die Darmbewegung intakt
  • beschleunigt die Mikrozirkulation in den Arterien und Venen,
  • regt den Zellstoffwechsel und die Zellteilung an
  • sorgt für die Elastizität der Kapillaren
  • stimuliert das Immunsystem
  • verbessert die Elastizität des Arteriengewebes
  • regeneriert Bindegewebe, Haut, Haar und Nägel
  • bringt durch verbesserte Kalzium- und Magnesiumaufnahme die   Knochenbildung voran
  • wirkt positiv auf das Nervensystem die Funktion des Lymphsystems aus.

 

Wie wirkt Zeolith?

Zeolith-Klinoptilolith wirkt – stark vereinfacht dargestellt – wie ein Magnet, der Schwermetalle, Gifte, Schadstoffe
und Rückstände von Bakterien anzieht, festhält und so beladen wieder über den Stuhl ausgeschieden wird.

Dabei kann das Vulkanmineral zwischen „guten“ und „schlechten“ Stoffen unterscheiden.
„Schlechte“ Stoffe, die dem Körper schaden, werden von Zeolith angezogen und ausgeschieden. Gute Stoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und wertvolle Darmbakterien werden vom Zeolith NICHT angezogen und dem Körper somit auch nicht entzogen.

Im Gegenteil: einige Mineralstoffe werden vom Zeolith sogar bei Bedarf abgegeben, falls sie dem Körper fehlen.

 

 

Selektiver Giftmagnet und Ionentauscher

Entscheidend für die „Magnetwirkung“ des Zeolith-Klinoptiloliths ist seine enorme Adsorptionsfähigkeit.
Unter Adsorption wird die Anlagerung von Stoffen an eine feste Oberfläche verstanden.

Die Oberfläche von Zeolith-Klinoptilolith ist durch seine Struktur mit den vielen verästelten Hohlgängen schon sehr groß. Durch bestimmte – meist patentierte – Vermahlungsverfahren wird diese Oberfläche und somit die Adsorptionsfähigkeit noch um ein Vielfaches gesteigert, so dass 1 Gramm Klinoptilolith schließlich eine aktive Oberfläche von bis zu 1.000 qm besitzt.

 

Zeolith entgiftet mittels Ionenaustausch

Gleichzeitig findet am Zeolith auch ein Ionenaustausch statt. Das bedeutet, dass die im Kristallgitter des Zeoliths befindlichen Mineralien von den organischen Stoffen im Organismus angezogen werden, während zeitgleich Schadstoffe, die im Körper weilen – sie sind positiv geladen – eine große Affinität zu den negativ geladenen Kristallgittern des Zeoliths haben.

Dabei ist von großem Vorteil, dass aufgrund der elektrischen Ladung des Zeoliths genau die Stoffe angezogen werden, die für den menschlichen Organismus schädlich sind. Hierzu zählen z. B. Schwermetalle (Blei, Quecksilber, Cadmium, Cäsium, …), aber auch Rückstände von Arzneimitteln oder pathogenen Bakterien und Viren.

Diese Gift-/Schadstoffe werden also vom Zeolith-Klinoptilolith angesaugt und an dessen großer Oberfläche angelagert, so dass sie keinen Schaden mehr anrichten können.

Nützliche Stoffe wie Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente werden von Zeolith dagegen nicht angezogen und dem Körper somit nicht entzogen.

Zeolith bleibt maximal 24 Stunden im Körper und wird dann zusammen mit den gebundenen Giften wieder ausgeschieden. Übrigens schmeckt Zeolith überraschend mild und lässt sich aufgrund der superfeinen Struktur leicht in Wasser einnehmen.

Die höchste Gift-Ausscheidungsrate ist definitiv bei der pulverisierten Form zu verzeichnen

 

Zeolith erhöht Antioxidantien Spiegel

Antioxidantien sind die Killer der freien Radikale. Sie mildern oxidativen Stress und bekämpfen somit die Ursache fast jeder Erkrankung. Je höher der individuelle Antioxidantien Spiegel daher ist, umso besser ist man vor Krankheiten nahezu aller Art geschützt.

 

Kater? Schnellstmöglich Zeolith einnehmen!

Natürlich kann der Zeolith nicht den Alkoholpegel im Blut senken. Aber er kann ganz offenbar die Symptome des anschließenden Katers reduzieren – und zwar sowohl jene des Nervensystems (Schwindel, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen) wie auch die typischen Verdauungsbeschwerden.

Basische Vollbäder sind dazu auch ideal.

 

 

Zeolith – Eine Wohltat für den Darm

Zeolith ist außerdem ein Supermittel bei akutem Durchfall als auch bei chronischen Durchfallerkrankungen.

Zeolith bindet viele Übeltäter, die Durchfall auslösen:
Schädliche Bakterien, Bakteriengifte, Schimmelpilzgifte etc. Auch Darmgase werden vom Zeolith gebunden sowie überschüssiges Wasser.

 

Das Leaky Gut Syndrom

Im Jahr 2015 haben die Universitäten in Graz und Wien festgestellt, dass Zeolith dabei hilft – wenn regelmäßig über z. B. 12 Wochen lang eingenommen – die Darmschleimhaut zu heilen und zu regenerieren. In der Studie der österreichischen Forscher zeigte sich, dass Zeolith nach 12 Wochen die Entzündungswerte der Probanden (52 Sportler) sowie ihre Zonulin-Werte reduzierte. Zonulin ist ein Marker für eine kranke Darmschleimhaut. Je höher die Zonulin-Werte, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass ein Leaky Gut Syndrom vorliegt.

 

Zeolith – Der Filter für sauberes Blut

Bei seiner Reise durch den Darm legt sich der Zeolith wie eine Schutzschicht an die Darmschleimhaut. Dort nimmt der Zeolith wie oben erklärt sämtliche toxischen Stoffe auf, die sich im Darm befinden und hindert sie daran, über die Darmschleimhaut in die Blutbahn und so in den Blutkreislauf zu gelangen.

 

Zeolith und Medikamente

Zeolith bindet schädliche Stoffe an sich und sorgt dafür, dass diese über den Stuhl ausgeschieden werden. Giftige Medikamentenrückstände können so mit Leichtigkeit ausgeschieden werden.

Wichtig!
Hält man zwischen der Einnahme von Medikamenten und der Einnahme von Zeolith zwei Stunden Abstand ein,
dann können die Mineralerden wunderbar entgiften, ohne dabei die Medikamentenwirkung zu beeinträchtigen.

 

Die außergewöhnlichen Möglichkeiten von Zeolith.

In einer Reihe komplementärmedizinischer Behandlungsansätze legt man vor allem Wert auf die Körperentgiftung. Der therapeutische Nutzen des Vulkanminerals ist derart weitreichend und wirkungsvoll, dass es selbst als ein Bestandteil in der Krebstherapie erfolgreiche Anwendung ge­funden hat.

Der bekannteste medizinische Anwendungsfall unseres Gesteinsmehls liegt knapp 30 Jahre zu­rück. Weil Natur Zeolith Cäsium zu 95 Prozent, Strontium zu 80 Prozent, Radionuklide von Schwermetallen zu 50-60 Prozent und andere radioaktive Isotope wie Jod sicher aus dem Kör­per schleust, verwerteten Mediziner und Katastrophenschutz beim Kernreaktorunfall in Tscherno­byl (Ukraine) 1986 etwa eine halbe Millionen Tonnen davon zur Dekontaminierung der Menschen und Tiere sowie der Reaktorruine einschließlich des darunter befindlichen Bodens.

Dazu muss man wissen, dass Zeolith seit den 70-ziger Jahren in Russland als Arzneimittel zugelassen ist.

 

Zeolith – Literatur zum Vertiefen

Buch von Prof. Hecht: Klinoptilolith-Zeolith: Naturmineralien /Regulation /Gesundheit

Werner Kühnis Zeolith-Ratgeber: Heilen mit dem Zeolith-Mineral Klinoptilolith

 

Detoxkur mit Zeolith

Die Einnahme von Zeolith erfolgt ein- bis dreimal täglich. Ein guter Zeitpunkt dafür ist morgens auf nüchternen Magen und eine halbe Stunde vor dem Frühstück. Für die zweite Einnahme können Sie den Zeitpunkt kurz vorm Schlafengehen nutzen, etwa 2 bis 3 Stunden nach Ihrer letzten Mahlzeit. Die dritte Dosis können Sie entweder 30 Minuten vor oder 2 bis 3 Stunden nach dem Mittagessen einnehmen.

Starten Sie mit kleinen Dosen – beispielsweise mit 1 Gramm bzw. 1 Kapsel am Tag. Bei guter Verträglichkeit steigern Sie die Dosis und Häufigkeit der Einnahme bis zur gewünschten Menge.

Wichtig ist immer, bei Einnahme von Zeolith ausreichend stilles Wasser trinken.

 

Zeolith auch äußerlich anwenden

Zeolith kann man nicht nur innerlich anwenden. Streut man das Pulver über Ver­brennungen, eitrige und nässende Stellen oder offene Wunden wie Schnitte, Abschürfungen und Stiche, zieht es alle Toxine und Bakterien aus dem Bereich heraus, schafft ein basisches, für Keime lebensfeindliches Milieu und bildet im Nu eine dicke Kruste, was die Wundheilung enorm beschleunigt. Bei Hautproblemen, bei Hautallergien und kosmetischen Anwendungen, z.B. in Form einer Maske, rührt man reines Klinoptilolith mit Wasser zu einem Gel an und trägt es auf die Haut auf. Eine innerliche Applikation ergänzt in den meisten Fällen die lokale.

 

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